Goemon5: The Celtic Ninja
Goemon
Goemons Gruseliges Tagebuch

In dieser Ecke werde ich in unregelmäßigen Abständen (sobald ich eine Eingebung habe und über die Zeit verfüge dieser zu folgen) markante Erlebnisse meines bescheidenen Lebens niederschreiben.

 Die zeitliche Abfolge folgt übrigens den geologischen Regeln: die ältesten Daten befinden sich im liegenden (unten) und da die Geschichten teilweise aufeinander aufbauen, sollten sie von unten nach oben gelesen werden.
Inzwischen hat dieser Blog die Ausmaße eines Taschenbuchses erreicht und muss daher unterteilt werden. Aus reiner Ideenarmut heraus splitte ich einfach mal in Halbjahre, bzw. Doppelquartale.

Q1/2 2006 Q3/4 2006 Q1/2 2007 Q3/4 2007 Q1/2 2008 Q3/4 2008 2009
Monday

26.10.2015

Science is dead

People say science has changed the world - that science is a big advancement from religion, because it shifted our investigative focus from a search for meaning in the world, to that of meaning of the world, a shift from "Why" to "How" - a glorious adventure, set forth to explain the complex physical interactions between all things natural. But this shift in purpose is meaningless, as it is still based on our puny human quest for purpose. The focus has shifted from explaining our misfortune with "the will of god", to a deeper understanding and quantifiable estimate of our misfortune. After millennia of living in "intelligent" societies we are still unable to move from conclusion to action.

 

=> Read my whole mental breakdown.

Thursday

6.2.2014

Bill Biko - Don't share Utilities

Bill Biko is this fine Canadian who makes a good portion of his income by advising landlords. Recently Bill produced this leaflet in which he argues to sign the monthly utility bill over to the tenant, or in case that you are sharing your house with tenants, have them participate in paying the bills.

I have been renting out sublets in my house for over two years now, and the rent that I charge my tenants always included all utilities. I disagree with Bill for several reasons.

 

=> Read my complete argumentation

Saturday

24.8.2013

No Heroes - A True Poem

I am not a hero.
When muffled cries tear at the summer night's silence - I do not fly to the rescue.
When two men roll around on the floor - I do not step in.
When a pissed arsehole takes the glasses of a drunken hobo and throws them on the C-Train platform to add insult to the injury - I only slowly react.
Because I am not a hero.

 

=> read the whole poem

Saturday

24.12.2011

Jordan Nadin

Due to recent events I feel compelled to write a few words regarding the filthy figure called Jordan Nadin from Vernon, BC. Considering that said event is his final departure from my house, it should actually be a happy one, but as most things influenced by the participation of Jordan, this too is overshadowed by a fecal nebula. Literally.

 

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Freitag

25.2.2011

Wuff und Vorbei

Alles begann mit meiner Bewerbung um Einmischung beim "Raise the Woof", einer Art Spendengala des Tierschutzclubs PAWS. Im Grunde gebe ich nicht viel auf die Studentenclubs der University of Calgary (UofC), aber in hiesigem Fall mache ich gern eine Ausnahme. Denn PAWS sammelt für die Animal Rescue Foundation und hat zu jenem Zwecke einen Abend der Musik und des Tanzes ausgerufen. Die Idee ist denkbar einfach: Organisiere das ganze als Wettbewerb in den Kategorien Tanz und Musik, und greife dir aus den Bewerbern die jeweils sieben besten heraus um mit ihnen einen imposanten Abend zu gestalten.
Soweit so simpel. Ich bewarb mich also, wurde zum Vorspielen bestellt, und kam nach einer Campus-weiten Schnitzeljagd ("Das Vorspielen wurde verlegt nach Raum XY.") auch fast pünktlich an.

 

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Freitag

24.12.2010

Weihnachtslied - Only One Mother

Soeben fiel auf, dass ich seit Monaten nix mehr geschrieben habe. Nee, geschrieben hab' ich schon, nur halt nicht hier, für die klickende Kundschaft. Zur Entschädigung gibt's Musik.
 

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Samstag

1.5.2010

Arbeit und Öl

Im Golf von Mexiko ist kürzlich eine abgetakelte Ölbohrplattform versunken (worden). Jetzt strömt das Öl in Teppichform an die Oberfläche und treibt auf die US-amerikanische Küste zu. Da sich die Schuldigen und Schuldner wieder einmal erfolgreich um ihre Verantwortung drücken, nehme ich jenes Ereignis zum Anlass einen generellen Aktionsplan für Katastrophen überregionaler Tragweite zu erstellen. Auf das Beispiel Ölpest bezogen ergibt sich folgendes Bild:

 

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Donnerstag

8.4.2010

Klimaschmutz

Die glorreiche ESA (European Space Agency; zu deutsch: Satelliten-Suchties) hat ein noch glorreicheres Weltraumprogramm zur Erforschung des Klimawandels gestartet. Mit dem CryoSat-2 können europäische Forscher nun Zentimetergenau beobachten wie Grönlands Gletscher und unsere Polkappen dahin schmelzen. Offizielle Begründung für das 140 Millionen Euro schwere "Forschungsprojekt" ist eine bessere Untersuchung des Klimawandels und dessen Auswirkungen auf die polaren Eismassen. So können wir nun also mit wesentlich größerer Präzision zuschauen wie unsere Erde auf den klimatischen Niagarafall zusteuert.

 

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Dienstag

2.3.2010

Vom Sing des Lebens

Heute habe ich mir den Abend mal frei genommen. Jene Entscheidung hat sich im Nachhinein für mich persönlich als phantastische Einzelleistung herausgestellt, für die mich umgebenden Laienkomiker vom Global Village Council eher als desaströs. Aber der Reihe nach ... Zuvorderst habe ich Dienstagabend freilich immense Verpflichtungen.

 

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Samstag

20.2.2010

Der Sinn des Lebens

Eigentlich wollte ich ja über den Sinn des Lebens schreiben, für mich als gläubigen Atheist kein einfaches Unterfangen. Da hängen wir unser menschliches Gemüt an Objekte, Geschehnisse und Personen, und am Ende fragt man sich schließlich, was nun der Zweck jener Geschichte war. Der menschliche Geist ist nicht eher zufrieden als dass er seiner kümmerlichen Existenz einen höheren Sinn zugestellt hat. Für andere Kreaturen, wie Eichhörnchen oder Maikäfer ist das wesentlich einfacher: groß werden, Nachwuchs zeugen, sterben, fertig! Aber mit der immensen Gehirnkapazität ...

 

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Freitag

19.2.2010

Fare the well Jo

Es gibt Tage an denen dem menschlichen Durchschnittsgemüt wie auch der persönlichen Eigenmentalität kein positiver Zukunftsgedanke abzuringen ist, beziehungsweise spirituelle Zustände denen auch bei positiver Grundeinstellung kein Lächeln entspringen will. Anders ausgedrückt: manchmal schmeckt auch Honigkuchen wie Toastbrot. Bayern, Aktienanalysten und Bundestagsabgeordnete mögen jetzt verstört die Stirn runzeln und mit dem Finger der Endgeisterung auf mich weisen, da ihnen die positive Alternative zu jenem spirituellen Völlegefühl nicht bekannt ist; aber der überwiegende Rest meiner Leserschaft ...
 

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Freitag

25.12.2009

Balance und Nächstenliebe

Endlich verstehe ich meinen Zimmernachbarn. Ich versuchte heute, ihm anhand einer kleinen Präsentation die Welt zu erklären und durfte feststellen, dass ihm jene Zusammenhänge zwischen seinem verschwenderischen Verhalten und dem Elend in Afrika oder Südamerika wohlbekannt sind. Er weiß, dass es das Erdklima erwärmt wenn er tagsüber das Licht brennen lässt; und dass dadurch andere Menschen verhungern. Er verdrängt demnach nicht die globalen Schäden die sein Handeln nach sich zieht; nein, jene Not leidenden Menschen sind ihm schlichtweg egal.
 

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Samstag

19.12.2009

Studienabschluss, schwer gemacht

Es erheitert mich immer wieder, über meinen arrogant-arbeitsscheuen Neffen zu hören. Gemeint ist freilich das angeheiratete Erbgut welches meiner großen Schwester aus erster Ehe ihres Gatten an den Ringfinger gekleistert wurde. Sie kann also eigentlich nix für dessen Unfähigkeit, obschon es unter ihrer Regie schon ziemlich merkwürdig zugeht … Doch zurück zum anverwandten Kapitalversager namens Raelm. Dass der Typ Feuerwehrmann werden wollte, habe ich möglicherweise schon mal erwähnt. Wenn nicht, holte ich diese Kurzinfo im letzten Satz nach. Für eine Weile schien es sogar als würden sich die Wünsche von Grisu dem Feuerwehrdrachen erfüllen. Doch dann löschte die Realität jene polemischen Träume erbarmungslos aus.
 

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Sonntag

4.10.2009

Kälte und Schmerz

Meine treulosen Laborkollegen haben mich im Stich gelassen. Eigentlich hätte dies das interessanteste Wochenende meines ersten Calgary-Jahres werden sollen. Nachdem ich einen Monat lang geklonte Häuser und langweilige Straßen sehen musste, stand für gestern früh ein Ausflug zum Dino Provincial Park (DPP) an.
 

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Samstag

19.9.2009

Augen auf!

Bob Thirsk ist Astronaut. Das ist weder tragisch noch besorgniserregend, aber jüngste Ereignisse haben mich jener Person näher gebracht. Zumindest im Geiste, rein physisch betrachtet ist er momentan vermutlich verdammt weit entfernt. Wir hatten dennoch viel Spaß zusammen und das kam so:
 

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Donnerstag

17.9.2009

Sirens of Song

Ich war heute Abend in der Kirche. Nee, die Gute-Nacht-Geschichten aus der Bibel glaube ich noch immer nicht. Aber in der Knox United Church in Calgary fand ein einmaliges Sounderlebnis statt, dem ich unbedingt beiwohnen musste.
 

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Sonntag

13.9.2009

Diebische Elstern

Als ich heute Morgen die Küche betrat erwartete mich eine eigenartige Überraschung. Ich meine nicht etwa den Turm ungespülten Geschirr dem sich offenbar niemand annehmen will. Dieses Geschirrwunder ist längst Alltag geworden, da ich den schiefen Turm zu Gemeinschaftsküche jeden Morgen bewundern darf.
 

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Montag

27.7.2009

So Doof muss man sein ... oder lieber doch nicht?!

Ich habe schon diverse Leserbriefe an unsere Lokalzeitung geschrieben (Märkische Oder-Zeitung, MOZ). Zumeist nur, um Aufmerksamkeit zu heischen und meinen Namen im Tagesdruckwerk zu lesen. Hat leider nie funktioniert. Seit heute weiß ich auch warum: meine Briefe sind einfach zu intelligent geschrieben. Ein aktueller Leserbrief in der MOZ zeigt sehr deutlich, auf welcher Ebene man sich geistig nivellieren muss, um auf Seite zwei dieses Schmierblatts seine persönlichen acht Quadratzentimeter zu bekommen. Ich gebe jenen phantastischen Brief hier wortgetreu wieder und streue kleine Kommentare ein, um den gesellschaftlichen Hebelabsatz zu verdeutlichen.
 

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Mittwoch

15.7.2009

Ursels großer Coup

Ich muss jetzt einfach mal eine Lanze brechen für die Medienverwirrte Ursula von der Leyen, im weiteren nur noch Ursel genannt, aus reiner Faulheit meinerseits. Ursels (inzwischen angenommener) Gesetzentwurf zur Internetzensur schlägt im Internet hohe Wellen. Kein Wunder, geht es doch um die Einschränkung von Nutzungsmöglichkeiten des größten Informationspools der Erde. Ursel steuert den Zugriff auf die multimediale Bibliothek der Neuzeit. Sowohl Forenbetreiber als fatalerweise auch seriöse Medienjournalisten machen mobil gegen Ursels Internetsperre.
 

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Freitag

12.6.2009

Ego-Shooter töten keine Menschen, Bayern weiß Abhilfe

Die Kette der Gewalttaten kann nicht länger folgenlos bleiben. Denn betrachtet man die Bilanz der bisherigen Amokläufe, muss ganz klar konstatiert werden, dass Treffsicherheit und Einsatzbereitschaft junger Massenmörder abgenommen haben. Schuld sind natürlich die in Deutschland schon lange in Verruf geratenen Ego-Shooter. Wer mit Computerspielen wie Counter-Strike oder Unreal Tournament das Schießen übt, muss sich über mangelhafte Ergebnisse seiner kurzen Serienmörder-Karriere nicht wundern.
 

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Donnerstag

4.6.2009

Medienmonster China: Wenn Zensur Normalität wird

4. Juni. Abhängigkeitstag. China feiert sich und den bedeutsamen zwanzigsten Jahrestag des Massakers am Tian'anmen mit einer ausufernden Präsenz loyaler Polizeikräfte. In der Nacht zum 4. Juni 1989 wurden im Zentrum Pekings tausende Menschen getötet, in einem beispiellosen Blutbad der chinesischen Militär-Doktrin.
 

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Freitag

8.5.2009

Und heute verbieten wir mal ...

Nach dem Gebrabbel über "Killerspiele", Pseudo-Debatten um Managergehälter, lauwarmem Gesäusel über Naturschutz, verbrämten Steuerdisputen, einer verkorksten Gesundheitsreform und trügerischen Wahlkampfgeschenken an Rentner folgt nun der nächste Aktionismus unserer Koalitionsregierung. In einer scheinbar ruhmvollen und selbstlosen Aktion wollen CDU und SPD Kampfspiele verbieten. Denn laut allgemeinem Koalitionsdünkel ist Paintball eine lebensnahe Tötungssimulation. Das Kampfspiel sei sittenwidrig und verletze die Menschenwürde.
 

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Mittwoch

28.1.2009

Final Countdown

Angesichts von Zehntausenden Cholera-Opfern hat Robert Mugabe am Donnerstag den Notstand über Simbabwe verhängt. Zu spät, meinen die Nachbarn, Kommunikationspartner, Bündniskontinente, Geldgeber, ja, eigentlich die ganze Welt. Unbestätigten Gerüchten zufolge soll es bereits bei einigen Dutzend Cholera-Verseuchten möglich sein, eine beginnende Epidemie zu diagnostizieren. Mugabes Einsicht kommt demnach mindestens einen Monat zu spät.
 

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Samstag

3.1.2009

Türkenfischerei

Gestern wagte ein Walhai die Reise ins Ägäische Meer. Dass sich ein Walhai überhaupt ins Mittelmeer verirrt, ist schon verdammt selten, aber ein Abstecher in dessen östlichste Ausläufer setzt dem wirklich die Krone auf. Doch wer versteht schon die Gedankengänge der Touristen?! Vermutlich wollte der sanfte Riese einfach mal raus aus der depressiven Weite des Ozeans um die synthetischen Köstlichkeiten der Mittelmeeranrainer zu probieren und aus diversen Zoohandlungen heraus gespülte exotische Algenvarianten zu verkosten.
 

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Donnerstag

1.1.2009

Neujahrsschüsse

Israel macht sich bereit für den Einmarsch in den Gaza-Streifen. Tausende Fußtruppen wurden versammelt, Panzerverbände aufgereiht. Die Operation "Gegossenes Blei" kann beginnen.
 

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