Goemon5: The Celtic Ninja Blog
Goemon
Goemons Gruseliges Tagebuch

In dieser Ecke werde ich in unregelmäßigen Abständen (sobald ich eine Eingebung habe und über die Zeit verfüge dieser zu folgen) markante Erlebnisse meines bescheidenen Lebens niederschreiben.

 Die zeitliche Abfolge folgt übrigens den geologischen Regeln: die ältesten Daten befinden sich im liegenden (unten) und da die Geschichten teilweise aufeinander aufbauen, sollten sie von unten nach oben gelesen werden.
Inzwischen hat dieser Blog die Ausmaße eines Taschenbuchses erreicht und muss daher unterteilt werden. Aus reiner Ideenarmut heraus splitte ich einfach mal in Halbjahre, bzw. Doppelquartale.

Q1/2 2006 Q3/4 2006 Q1/2 2007 Q3/4 2007 Q1/2 2008 Q3/4 2008 2009
Sonntag

24.6.2007

Brütende Fischadler, Seeadler und Wasservögel

Heute geht es mit dem Ökowerk Berlin ins Naturschutzgebiet Nuthe-Nieplitz. Das Unternehmen ist als Fahrradtour geplant und startet um 9 Uhr vom Bahnhof Charlottenburg [Hä?! Nuthe in Berlin?] unter der Führung von Dr. Andreas Meißner (ein Entymologe). Dass uns ein Käferkenner durch die ornithologische Vielfalt führt ist gar nicht mal so ungewöhnlich und die Tour startet auch nicht direkt in Charlottenburg, sondern beginnt mit einer Bahnfahrt nach Beelitz, wofür jetzt noch eilig Fahrkarten besorgt werden müssen. Herr Meißner läuft also mit einer Liste umher und versucht rund sechs Minuten vor Abfahrt eine gewisse Fernordnung in seine Gruppe zu bringen. Zum Glück ist auf die deutsche Bahn Verlass, und so starten wir mit einiger Verspätung beinahe ausreichend Bahntickets in den Vormittag.

In der Bahn fordert mich der Reiseleiter, Käferspezialist, Ökowerk-Vorstand und Finanzverwalter in Personalunion auf, meine Schulden bei ihm auszugleichen. Zu den bereits vorab überwiesenen zehn Euro gesellen sich jetzt weitere 10 € Beitrag plus 4 € für die Fahrradkarte. Der finanzielle Gesamtaufwand dieser Exkursion beläuft sich nun auf 24 (in Worten: vierundzwanzig) Euro und liegt somit bereits weit über meinem studentischen Wochenbudget. Dafür verspricht mir Herr Meißner allerdings mich ganztägig von 9 bis 19 Uhr zu unterhalten. Na, ist ja auch für eine gute Sache…
Die Teilnehmer sind größtenteils Rentner, die meisten wohl sogar Stammgäste im Ökowerk, denn fast alle hier wissen bereits welche Vögel wo brüten.

Zu sehen sind neben Kormoranen, Schwänen, Gänsen und Enten auch einige Greifvögel, darunter natürlich Milan und Wanderfalke, aber auch die selteneren See- und Fischadler. Alle inklusive Horst und Jungvogelfütterung. Zwar sind mehr als die gezeigten zwei Fischadlerpaare in dieser Region ansässig, da sie aber unter gestrengem Schutz stehen, gibt man ihre Standorte nicht preis.
Durch das mitgeführte Teleskop können die Tiere mit etwa 20-facher Vergrößerung betrachtet und selbst die Nestlinge relativ gut beobachtet werden.

Nebenher erfährt man natürlich vom Ringen des Verbands um neue Schutzflächen und den ewigen Kampf gegen Behörden, Fischer, Jäger, Touristen, Bauern, und anderes Kruppzeugs. Doch ist auch positives zu berichten: die Ökosystemen in den Teichen sind stabil, die erfolgreichen Brüter kehren jährlich zurück, die Anzahl brütender Adlerpaare steigt und einige Bürger besinnen sich gar der Unterhaltung von Streuobstwiesen zurück. Der Artenreichtum von Wiesen steigt und zeigt auch wieder Flecken von Orchideenansammlungen. Selbst die Beräumung von Bachbetten wird oft zumindest halbseitig ausgesetzt und bietet somit die Lebensgrundlage für eine Vielzahl von Insekten, Amphibien, Fische und Vögel.
Allen Informationen zum Trotz geht es heute aber um das Bestaunen brütender Adlerpärchen und das ist der Veranstaltungsleitung gut gelungen.
 

=> 1.7.2007

Dienstag

19.6.2007

Kurioser Käse-Kommerz

Ab dem 1. Juli gelten neue Finanzierungsregeln für Milchprodukte. Die Bauernschaft will den Preissturz ihrer Kuhspenden nicht mehr tolerieren und steigert jetzt erstmal seit fünf oder zehn Jahren ihre Preise. Eigentlich wird es höchste Zeit, dass jemand dem Marktdruck einen Riegel vorschiebt, gerade da die Kostensenkung immer auf die Produzenten, sprich die Tiere zurückfällt. Für einen 2-Cent-Nachlass müssen wieder zwölf Hornträger mehr in den ohnehin engen Stall gepfercht werden und wenn man also bereit wäre die Agrarökonomen angemessen auszubezahlen, würden weniger Tiere gefoltert werden.

Aber das Thema kann ich auch an anderer Stelle besprechen, ich kaufe ja eh nur BIO-Tiererzeugnisse. Nein, wirklich markant ist, dass sämtliche Supermärkte bereits jetzt auf den zukünftigen Preisanstieg reagieren. Sämtliche Käsepreise sind übers Wochenende um gut 10% gestiegen. Wenn also in zwei Wochen die Bauern verbal auf die Mütze kriegen ("39 Cent für einen Becher Joghurt?! So ein Wucher! Das kann sich doch niemand leisten!"), dann stecken nicht die Erzeuger, sondern die Vertreiber das große Geld ein.
 

=> 24.6.2007

Samstag

16.6.2007

Moderne Tanzwut

Offensichtlich ist die abgründige Intelligenz deutscher Fernsehunterhalter allgemein akzeptiert und bejubelt, denn der ZDF-Fernsehgarten unter der Leitung von Sommerfrucht Kiwi zeigt wöchentlich neue Möglichkeiten der Rundfunk-gestützten Volksverdummung auf.
Heutiges Musterbeispiel ist die Alpen-Trine namens Antonia mit ihrem neuen, geistig wie körperlich ermattenden Super-Hit. Der Text ist relativ einfach zu merken (selbst für BILD-Leser und RTL-Gucker) und überzeugt durch zeitgleiche Koordination der Verse mit mechanischer Umsetzung derselben in beinahe rhythmische Bewegung der Gliedmaßen. Ich schreibe jetzt einfach mal den Kehrvers auf, der übrigens gut achtzig Prozent des gesamten Text-Volumens ausmacht, und wer anschließend nicht allein darauf kommt wie die vorderen Extremitäten konzeptionell zu artikulieren sind, der darf mir unter Hilfesuchende@Bildung.de eine E-Mail schreiben.
Hier nun also der Refrain: "Hände nach oben. Hände nach vorne. Hände nach unten und wieder nach oben."

Soweit erst einmal zum Medien-geförderten Intelligenz-Verlust. Wer hier klatscht und mitsingt ist entweder Sonderschüler mit Down-Syndrom oder Hilfsarbeiter im Berliner Bau-Unternehmen (oder beides).
Überhaupt, was bringt eigentlich Leute dazu freiwillig diesen geistigen Bruchpiloten mit der musikalischen Hinterfütterung eines "Knopf-Drück-Beat-An"-DJs zuzuhören?! Früher einmal hätte ich pauschal geantwortet, dass es sich bei dem gemeinen Konsumenten der Folklore-Disco um sozial Hilfsbedürftige und intellektuell stark geschwächte Kreaturen handele, aber da auch meine Eltern inzwischen dieser Fraktion angehören, welche jedoch noch immer im Stande sind eine CD-Hülle ohne Eigenblutverlust zu öffnen, muss ich diese vorschnelle Argumentation wohl überdenken. Was also treibt einen mental marodierten aber doch wachen Menschen dazu, sich nicht nur den katastrophalen Klängen einer Antonia aus Tirol auszusetzen, sondern auch noch derer Anweisungen gemäß den eigenen Körper zu bewegen?
Ich schätze, dass hier erneut, wie bei so ziemlich allen Problemen der Menschheit ein gestörtes Gemeinschaftsgefühl als Erklärung herhalten muss. So ist es dem spirituell ungefestigten Homo sapiens eben nicht möglich den eigenen Wünschen folgend sitzen zu bleiben, sondern er fühlt sich durch die Umstehenden dazu veranlasst, seinerseits aufzustehen, mit den Armen zu rudern und den Mund dabei in strukturloser Folge auf und zu schnappen zu lassen. Dieses Phänomen lässt sich auch bei jeder Bundes- oder Landtagswahl verfolgen. Egal wie viele Wahlversprechen gebrochen, wie viele Gelder verschwendet und wie sehr die politische Wut der Bevölkerung gesteigert werden, die Wahlstimmenanteile werden sich stets ähnlich zum Ergebnis des letzten politischen Kräftemessens verhalten. Bei aller Idiotie garantiert das zumindest eine gewisse Stetigkeit im verrottenden Geiste.

In diesem Sinne, bleibt doof,
Euer Goemon.

 

=> 19.6.2007

Monday

4/6/2007

Primeval Sense of Surrealism

Tonight a new action mystery program with scientific touch starts to spam our German TVs. The UK production (this descent is almost too obvious as the cars are all driving on the wrong side of the street) names "Primeval" and features a temporary wormhole in a light forest, which connects to prehistoric times. Previews in the newspapers and magazines all together produced a very exciting picture of the new monday evening time killer: great animations of realistic ancient creatures, full action storyline with humour and scientific reliability.
But as always the world shows itself quite different beside this literal projection.

The animations are truly great, that has to be admitted, and the scenario is a plausible one. But the storyline is everything but realistic. Even young British professors are not arrogant enough to completely ignore their students (like one of the heroes does) and of course no nature scientist would ever call a Permian anapsid a dinosaur. That error is repeated every five minutes and would be the most popular running gag ever made, that is, if it just could be funny.
"I think this is an anapsid", says the arrogant scientist.
"A turtle?" asks the blunt animist. [Now that gets close to the truth, but the taxon of anapsida contains some more gena than only testudines (turtles).]
The question would be answered by a desperatly self-assured student, who confirms to know everything about ancient beings and afterwards tells the Permian anapsid a dinosaur. That is mere stupidity as the first dinosaurs were to rise only twenty million years later, in the late Triassic. Out of three participating so-called experts there is nobody to notice this mistake?!

But surrealism continues. A boy's window gets broken by an eight yard long carnivorous giant (a gorgonopsid, by the way) because it smelled the boy's blood at a rose bush. ;) It destroys the furniture and parts of the wall in an instant and runs away soon. However, Mum drops in and tells the youngster to make this mess vanish, as all his spooky talking about giant reptiles crashing through the window have to be nonsense, of course. [Cum on, a nine year old boy destroying his wall and beloved dinosaur models?!]
I was shortly before switching off, especially as the Permian-dinosaur-error occurred for the thirteenth time. But my journalistic pride told me to hold on.
Well, of course the youngster is followed by the giant into school, because it could not find any other prey. ;)

There are a lot more of these logical breaches, like a secret-general-of-defence-guy who sends five basic armed privateers to the new danger zone and does not want to set own researchers to the site.
Or the half time researcher who hunts the highly dangerous carnivore on his own. Without weapons! Throughout the town and woods!!! WITHOUT A VEHICLE !!
Or the animal-loving blunt animist, who wants the cute flying lizard better to be in the research centre where its future is truly unknown, than to escape into freedom.
Or the self adjusted sun, switching between night- and daytime without these nasty time dictators like day length or driving time. ("We only need half an hour to get into the heart of the wood, but it will cost us half a day to get out again!")

By the way, the finals result in the temporary closure of the wormhole. Afterwards the carnivorous giant returns into the woods and (of course) none of the militaries is able to shoot it down. Only after the half timer hits the beast with his car (without getting hurt himself) does the five ton creature decide to fall down. ("I just hit a truck, but my little jeep did not even catch a scratch!")

If this is the new British humour than I want the old aristocrats back. How could one watch that rubbish and decide to send it on TV? Even the mid seventeens program "Land of the Lost" showed more realism regarding the people's reactions. Endangered humans ran away, sun went up in the morning and down in the evening and big reptiles did not break down by a single hit.

If you have any sense of earth sciences within you, better be warned not to watch "Primeval".

 

=> 7.6.2007

Freitag

1.6.2007

Internationaler Kindertag

Die nachfolgenden Feste verschieben sich um voraussichtlich 4 Monate nach vorn.

Als ich zehn Jahre alt war, bekam ich zum Kindertag eine neue Schultasche. Darin enthalten waren ein paar süße Nettigkeiten, gekrönt von einem Schokoigel (ich habe bis heute nichts ähnliches gesehen, daher kann ich mich des Igels gut erinnern). Das war es schon: Eine Handvoll Schokolade und gut war's!
Da habe ich mich sogar über die Schulmappe gefreut. OK, es war eine sehr verhaltene Freude, aber es war schon mehr diese "Toll, einfarbig gelb"-Freude als die déranchierte "Danke Omi, schon wieder kratzige, dicke, blau-weiß geringelte Wollsocken"-Version. Ich mag gelb, an der Farbe ist überhaupt nix auszusetzen. Blattgrün mit grün-braunem Batik-artigem Farbverlauf wäre mir zwar lieber gewesen, auch Haselnuss-braun finde ich sehr ansprechend, aber gelb rangiert sicher auf den vorderen Plätzen meiner Farbtonbeliebtheitsskala. Doch zurück zum Tagesthema.

Heute bekommen die Kinder ganze Alditüten voller Kindertagsgeschenke. Da sind Klamotten drin, Süßkram natürlich und Spielzeug. Und nicht unbedingt nur Vortags-Lidl-Angebote. Nain, meine Schwester ist extra in ein Kaufhaus eingekehrt, um den Gören Bionicle-Figuren zu kaufen (eine even-more-action-Variante des altbewährten LEGO-Systems). Versteht mich nicht falsch, Neid ist mir fremd (Wozu ist man schließlich Buddhist); mit meinem genialen Schokoigel kann der Kram ehedem nicht konkurrieren.
Aber wirkt dieser Geschenkewahn nicht leicht übertrieben? Schon längst ist das traditionelle Ostereiersuchen einem "Weihnachten II" gewichen. Hinzu kommen Handreichungen zu Geburtstag, Halloween (auch so eine Erfindung des europäischen Managements) und die Zeugnisausgabe. Meine ältere Schwester bemüht sich ständig sowohl ihre Vorjahreserfolge als auch sämtliche Mitverwandte im großen "Bester Geschenke-Schenker"-Wettbewerb zu übertrumpfen. Eine Eigeninitiative, die sie durch unbotmäßigen Finanzaufwand für immer größere und teurere Präsente stets für sich entscheidet, was nebenbei bemerkt eigentlich niemanden interessiert.

Wo bleibt da die Liebe?

Ich habe das Gefühl, dass sich die heutigen Eltern von ihren Kindern freikaufen wollen. Das funktioniert natürlich am besten wenn man mehrere davon hat. Alle paar Wochen werden neue Spielzeuge verteilt (ein Grund findet sich schon), mit dem markigen Hinweis versehen, man solle sich jetzt recht artig in Stillbeschäftigung üben, da sonst allzu bald keine Präsente mehr offeriert würden. Sprach's und setzte das Kind vor die Tür.

Der unzweifelhaft zynische Kern dieser Angelegenheit ist, dass der internationale Kindertag, der zentrale Tag des sich-um-den-Nachwuchs-Kümmerns, zu einem weiteren Beispiel dieser elterlichen Selbstsucht gerät. Jedoch können die Vorerwachsenen nach einhelliger Pädagogenmeinung gut auf einen Großteil der materiellen Zuwendung verzichten, so man sich die Zeit nimmt, mit ihnen positiv zu interagieren.

Daher lautet mein Aufruf zum ersten Juni auch dieses Jahr gleich: Mehr Zeit für Kinder!!

 

PS.: Übrigens findet der Weltkindertag weltweit an unterschiedlichen Tagen statt (merkwürdiger Konsens für einen internationalen Tag). Selbst in Deutschland macht man Unterschiede: offiziell wird hier am 20. September den Kindern dieser Welt gedacht. Die Bewohner der "neuen Bundesländer" (ihr könnt mich auch Ossi nennen; es gibt aber Menschen die sich dadurch beleidigt fühlen, daher bleibe ich wie immer neutral) begehen den Tag weiterhin am Junianfang und Berlin nutzt freilich jede sich bietende Möglichkeit für Festlichkeiten (DAS nenne ich Konsens).

In den USA gibt es gar keinen Kindertag. Das lasse ich jetzt einfach mal unkommentiert.
 

=> 4/6/2007

Freitag

18.5.2007

Neues von Deutschlands Transportunternehmen Nummer Eins

Als mein Berlin-Zubringer (RE1) außerplanmäßig auf dem Kleinbahnhof Hangelsberg hielt, waren noch keine Folgekomplikationen zu erahnen. Die folgende Durchsage "Aufgrund einer technischen Störung verzögert sich unsere Weiterfahrt um voraussichtlich fünf Minuten", machte jedoch schnell klar, dass wir uns hier noch eine Weile aufhalten würden. Kenner folgern aus dieser Standartaussage einen Zwischenstopp von zehn Minuten bis fünf Stunden Dauer. Allerdings lag weder Schnee, noch wurde die Klimaanlage durch Sommerwetter überfordert. Der Defekt war also möglicherweise wirklich technischer Natur und demnach manuell reversibel. Das machte mich hoffend.
Natürlich kam es anders…

Die Zugbegleitung bat uns Insassen auszusteigen und den Folgezug zu benutzen, der auf dem gegenüberliegenden Gleis halte. Jetzt kommen wir zum eigentlichen Problematikum des Tages; menschliches Versagen (oder menschliche Versager).
Hangelsberg hat ungefähr so viele dauerhafte Einwohner wie ein mittlerer Supermarkt Angestellte hat (denkt euch eine Zahl zwischen zwölf und zwanzig). Und dieser Relation steht auch die Bahnhofsgröße. Es gibt nur zwei Gleise, diese liegen nebeneinander und sind über einen endständigen Übergang verbunden.
Nun wollen die Deppen die am Ende des Zuges aussteigen natürlich auch am Ende des Folgezuges wieder einsteigen. Mit Nachdruck! Doof ist nur, dass die Leute am Beginn des Zuges ebenfalls ihre Platzposition beibehalten wollen.
Ergo springen die Deppen aus Wagen 5 aus dem Zug, sprinten über den nahe liegenden Übergang und stehen auf ihrem Wunschplatz. Die Typen aus Wagen 4 folgen, drängen sich durch die Wagen-5-Deppen und stehen ebenfalls. Es folgen noch drei weitere Wageninhalte, die sich jeweils durch sämtliche Vorausgehenden drängen müssen und das auf einem Bahnsteig von knapp 1,50 Meter Breite (inklusive Sicherheitsabstand)!
Resultat war, dass wir gut sechs Minuten für eine 200-m-Strecke gebraucht haben.

Schlussfolgerungen:

  1. Der Mensch ist ein Herdentier.
  2. Menschengruppen blockieren sich stets gegenseitig.

 

=> 8.5.2007

Dienstag

8.5.2007

Spiegelleser glauben mehr

Der Spiegel fällt mir ja schon länger durch sein gigantisches Titelbild auf. Die Ganze Seite wird nur durch ein großes Bild und eine reißerische Schlagzeile geziert. Kein anderes deutsches Magazin leistet sich eine solche Informationsarmut auf dem Titel. Heute hat die Redaktion aber wirklich den Vogel abgeschossen. Mit einer Flak!

Das Bild ist bunt und im aufdringlichen Comic-Zeichenstil der sechziger Jahre gehalten . Im Hintergrund zergeht eine gelb-blaue Erdkugel in einem graugrünen Gewässer und lässt fast schon Sonnenuntergangsgefühle aufkommen. Im Vordergrund sieht man eine Blondine mit den Gedanken "HILFE…DIE ERDE SCHMILZT!" und der Titel zu der ganzen Szenerie lautet "Die große Klima-Hysterie".

Bei diesem Anblick war ich ja schon ein klein wenig ungehalten. Die BILD-Zeitung mag sich durch solche Schlagzeilen verkaufen, aber ein Wochenmagazin? Stand Der Spiegel nicht dereinst für Informationsvermittlung?! Davon ist in der aktuellen Ausgabe jedenfalls nicht mehr viel zu sehen, als eines der Titelthemen wird dem Leser "Interview mit dem Biologen Josef Reichholf über die Legende vom Artentod durch die globale Erwärmung " angeboten. Wenn man nach zwei Minuten Blättern bereits zwei subjektive, manipulative Zeilen gefunden hat, kann man das Magazin doch zu Recht als Schmuddelblatt bezeichnen!?

Wenn der Verlag dadurch mein Interesse wecken wollte, hat er sein Ziel erreicht (sonst würde ich nicht diesen Artikel schreiben). Zum Kauf hat es mich aber nicht angeregt, denn bereits auf der Frontseite macht man dem Kioskbesucher klar, dass hier keine Informationen transportiert werden sollen, sondern die Meinungen der Redakteure. Pfui!

Weiterlesen überflüssig, denn die Schlagzeilen beinhalten schon die Botschaft:

  1. So schlimm ist der Klimaumschwung gar nicht.
  2. Die Wissenschaftler und Umweltfreunde die anderes behaupten, übertreiben.
  3. Lasst uns lieber erst mal abwarten, in zehn Jahren können wir noch mal darüber reden.
  4. Wir können gar nichts dafür, Klimaänderungen gab es doch schon früher.

Was soll das? Die Traubhausgas-Produktion durch die Zivilisation ist immens und die fortschreitende Vernichtung der Natur schmälert Artenvielfalt und auch menschliche Gesundheit. Es kann nicht zu früh sein, diese destruktive Handlungsweise zu korrigieren. Zu spät ist es hingegen schon. Die verlorenen Arten und Lebensgemeinschaften können wir nicht zurückbringen, aber wir können wenigstens versuchen die noch vorhandenen zu bewahren.

Unsere Umwelt wird uns überleben, das steht fest. Die Erde sowieso. Die Menschheit wird sich in ihrer grenzenlosen Arroganz selbst vernichten, wenn sich in den nächsten paar Hundert Jahren nicht grundlegende Änderungen im Sozialverhalten einstellen. Für mein persönliches Wohlbefinden ist es dennoch zuträglich, mit meiner Umwelt zu leben und nicht auf ihre Kosten. Daher wirke ich jetzt gegen den Umweltschwund und nicht erst, wenn aufgeplusterte Breitband-Journalisten es mir empfehlen.

Der Spiegel ist für mich heute gestorben. Objektivität wohnt dort nicht mehr.

 

=> 14.5.2007

Mittwoch

18.4.2007

Weiterer Rückschlag für die Raucherlobby

Möglicherweise habe ich die vielen Nichtraucherzeichen bisher nur übersehen, aber tatsächlich sah ich heute erstmalig die desorientierten Raucher, die auf ihrer Suche nach ihrem Refugium (für gewöhnlich gibt es in jedem Zug zwei Raucherabteile) wohl auch die Zugbegleiterin aufgeschreckt haben. Denn nach etwa zehn Minuten Fahrt schallt es aus den Lautsprechern: " Bitte beachten Sie, dass es sich hierbei um einmen Nichtraucherzug handelt."

Also, ich finde es schon reletiv sensationell, wie schnell sich das neue Nichtrauchergesetz in Deutschland durchsetzen konnte. So sehr früher bezüglich dieses Themas gezaudert wurde, so schnell ging jetzt auch die Umstellung von Statten. Quasi über Nacht wurden alle Raucher-Schildchen überklebt. Hoffentlich funktioniert das in den Restaurants ebenso schnell.
 

=> 8.5.2007

Monday

16/4/2007

Bowling for Blacksburg

Once again a young man fired a handgun in public. This morning at 7:15 AM the police was called for an occurred death at Virginia Tech University. The shooting began shortly after. A student killed some 30 people and injured plenty more. Well, Germany is in the wrong position to speak aggressively against student violence (Emsdetten, Rüttli, anyone?). But as I have no violent background I may write about it.
In the US every person above eighteen is able to buy a fire weapon. And of course none of the officials is eager to change the law in this point. I always wonder how the American people got so violent, that everybody needs a handgun for personal "defence". What went wrong? I’ve never been to that state but my suggestion would be that at least one criminal waits behind each and every Bush.
No wonder war and war machine selling is such a vote winner in a state-agglomerate with more drug addicts and murders per hour than any other "civilized country". Probably most Iraqi-soldiers don’t even need the fire arms provided by their military. They just brought half of their own self-defence-and-criminal-destroy-system along.

Well, actually… Warum schreibe ich eigentlich schon wieder in Englisch? Verdammt, ich verliere meine Sprache. [sniff]

Ich bin ja ein Action-Spieler. Also einer der vierzehn Millionen Todfeinde Becksteins. Daher bin ich freilich supi gefährlich und wenn ich die Möglichkeit hätte im Aldi neben Tomaten und Bio-Möhren auch ein Automatikgewehr zu kaufen … ich weiß nicht, ob meine Kommilitonen mich noch leiden könnten. Mal ehrlich, wird es nicht doch mal Zeit dieses Waffengesetz zu überdenken? Der Virginia Governor Tim Kane sieht dazu keinen Grund (scheint wohl öfter zu passieren). Leute, tut was! Das kann nun wirklich nicht die Lehre aus Columbine, Erfurt und Blacksburg sein.

 

=> 18.4.2007

Karfreitag

6.4.2007

Eijerlei

Schon wieder Ostern, wie doch die Zeit vergeht…
Endlich ist wieder Zeit, sich Sorgen über die Herkunft von Hühnereiern zu machen. Wie ja jeder weiß, kommen Eier aus dem Supermarkt und werden dort von sorgsamen Mitarbeitern in dafür vorgesehene Behältnisse gelegt.
Nee, jetzt mal ohne jeden Zynismus; vor dem Hintergrund des immensen Konsums sollte man sich mal Gedanken über die Herkunft des Frühstücks-Eis machen. Da der Bedarf an Hühnerfrüchten in den ersten Aprilwochen traditionell besonders hoch ist, müssen derzeit vermutlich besonders viele Hühner ihr Dasein in engen Käfigen fristen.

Aus Respekt vor der Natur und weil ich eine besondere Freude an Vögeln finde, kaufe ich persönlich ja nur noch Bio-Eier. Meine Mutter, eine Teil-Einsichtige, konnte ich immerhin davon überzeugen, auf Freiland-Eier umzusteigen. Währenddessen nimmt meine Schwester weiterhin Käfig-Eier, angeblich weil sie auf den Preis achten muss. (Übrigens der blanke Hohn, da ihr Einkommen gut 80% über der Rente meiner Eltern steht. Ich halte sie für arrogant und wirklichkeitsfremd, aber das steht hier nicht zur Debatte.) Dieses Finanzargument ist Grund genug die Preislage im Eierregal einer gestrengen Prüfung zu unterziehen.

Der einzige Markt unserer halbschönen Stadt (Fürstenwalde/Spree) mit einem regelmäßigen Angebot frischer Bio-Eier ist Kaufland. (Darf ich das so offen schreiben? Egal, wenn der Anstoß den Konkurrenten zu Besserung gereicht…) Hier finden sich rund acht verschiedene Verpackungen des Untersuchungsobjekts. Marktführer unserer Region scheint "Gold-Ei" zu sein, wobei die Firma in allen vier Grundkategorien (Käfig, Boden, Freiland, Bio) vertreibt. Das ruft in mir wiederum einen Konflikt hervor, da ich mit dem Kauf eine Firma unterstütze, die auch in den mir verhassten Bereichen produziert. Hier wäre eindeutig noch Platz für einen weiteren Vertrieb!

Schauen wir mal auf die Euros: Den Zehnerkarton aus dem Käfig gibt es für 99 Cent, gleiche Packungsgröße aus dem Freilandbereich für 1,29 Euro und die Bio-Variante kostet satte 1,65 Euro je Sechserpack. Übrigens wird auch ein spezielles Boden-Ei "Omega" angeboten für 1,59 je Sechserkarton. Das macht mich schon neugierig, wie so eine Omega-Fütterung aussieht. (Das Internet erzählt mir, diese Eier seien "durch die Zufütterung von naturreinen Kaltwasser-Meeresalgen" besonders reich an Omega-3-DHA und somit besonders wohlschmeckend und gesund. Naja, wer’s braucht… )
Auf mein frei verfügbares Wocheneinkommen (Ich bin Student und lebe von der staatlichen Zuwendung [Bafög, Olé]. Sagen wir mal 20 Euro pro Woche ohne jede Sorge um Neuverschuldung.) heißt das, ich könnte wöchentlich 73 Bio-Eier oder 155 Freiland-Eier oder 202 Käfig-Eier erwerben (oder zwei mal zum Arzt gehen). Aber was soll ich mit zweihundert Eiern? Dann lieber BIO und mit gutem Gewissen genießen.

Auch das Gewicht ist nicht zu vernachlässigen. Bekanntlich wird die Güteklasse von Eiern nicht nach tatsächlicher Qualität sondern Gewicht bzw. Größe vergeben. So haben die Standart-Klasse-A-Eier eine mittleres Gewicht von 70 Gramm, die Bio-Äquivalente nur 63 Gramm. Während ich also mit meinen zwanzig Euro 4,58 kg Ei kaufen kann, ersteht meine Mutter gleich 10,85 kg. Was für ein gewaltiges Omelett!


Die Tabelle zeigt übersichtlich, wie stark sich die finanzielle Differenz auswirkt: Nimmt man die Käfig-Eier als Maßstab, so kosten Freiland-Eier etwa 25% mehr, echte Öko-Eier bedeuten einen Preiszuwachs von über 70%.
Packungsgröße Europreis Cent je Ei Eier je 20 Euro Gewicht[g] g/20 Euro
Käfighaltung 10 0,99 9,9 202    
Omega, Bodenhaltung 6 1,59 26,5 75    
Freiland-Haltung 10 1,29 12,9 155 63 10.852
Bio-Erzeugnis 6 1,65 27,5 73 70 4.581

Aber wie steht es mit den inneren Werten? Aus den Zeiten vor der Geflügelpest weiß ich, wie so ein Ei aussehen muss: Unsere Hühner legten in der Woche jeweils gut fünf Eier unterschiedlicher Form und Größe, meist braun mit schwarzbraunen Sprenklern und nicht selten auch Kot- sowie Federresten. Dass ich Färbung und Federreste auch an den Markt-Eiern meiner Wahl finde, überzeugt mich von deren Qualität. (Das Fehlen von Kot spricht hingegen für die Waschkraft der Verpackungsanlage.) Und auch der Dotter ist ähnlich schön wie damals: groß und gelb muss er sein. Bekommen Hühner ausschließlich Körner- und Kraftfutter, neigen sich die Dotter dem blasseren zitronengelb zu, nur bei ausgewogener grüner Kost werden sie "dottergelb". (Manchmal gab es übrigens gar kein Eigelb, in anderen Eiern dann wiederum zwei davon. Hühner sind toll!)

Dass sich dieser Unterschied auch geschmacklich auswirkt, sollte klar sein: die Fabrik-Eier schmecken einfach "platt". (Das Öko-Ei ist "vollmundiger", da die Zusammensetzung des Dotters vielfältiger ist.) Wenn man einmal die Besseresser-Variante probiert hat, merkt man schon relativ schnell, wo die gehaltvollere Hühnerfrucht herkommt.
"Das schmeckt man doch im Kuchen gar nicht", argumentiert hierzu meine Mutter. Stimmt schon, aber ich habe mich nicht aufgrund der geschmacklichen Qualifizierung für Bio-Produkte entschieden, sondern weil die Tiere dort nicht wie Produktionsaggregate behandelt werden. Der "Facharbeiter für Tierproduktion" sollte keinen Arbeitsplatz erhalten in einem Land, dessen Grundgesetz einen Artikel zum Tierschutz enthält. Man mag an einen allmächtigen Schöpfer glauben oder nicht (ich tue es nicht), aber kein denkendes Lebewesen verdient es, wie Stückware behandelt zu werden.

Zusammenfassend gesprochen, sollte jeder Ei-Verzehrer zumindest soviel Respekt gegenüber deren Erzeugern aufbringen, dass er/sie den Hühnchen ein Leben unter dem blauen Himmel ermöglicht. Gerade da dies schon für den mickrigen Preisaufschlag von 25% zu haben ist. Genießer und Tierliebhaber greifen gleich zum Bio-Ei. Für 1,65 Euro im Supermarkt. (So einfach kann Einkaufen sein!)

PS.: Wenn diese Geflügelpest-Hysterie vorbei ist, kann ich nur jedem Großgarten-Besitzer raten, sich Hühner zuzulegen. Die Tierchen sind wirklich lustig.
 

=> 16/4/2007

Dienstag

13.3.2007

Diplomprüfung

Heureka, heute habe ich meine erste Diplomprüfung über- und bestanden. Das mag jetzt niemanden wirklich interessieren, aber da auch ich zeitweise ein extrem selbstgefälliger Mensch bin, schreibe ich es trotzdem. Gut, die Paläontologie-Prüfung war gewissermaßen ein Heimspiel, die übrigen drei werden wohl anstrengender. Besonders die Vorstellung erneut mit Prof. Sudhaus über Kladistik zu reflektieren gruselt mich.

 

=> 14.3.2007

 

=> 9.3.2007

Mittwoch

7.2.2007

Autobahnbegleitgrün

An unserer sonst schon unschönen Autobahn wurde die Randbepflanzung entfernt. Eine Delegation von Baggern und Holzfällern hat sämtliche Büsche und Bäume herausgerissen. Anscheinend sind die Regenfluten der letzten Jahre bereits wieder vergessen.
Erst 2001 hat es hier die halbe Böschung heruntergespült. In dessen Folge wurde neuer Sand aufgeschichtet, bepflanzt und mit Netzten gesichert, was sicher einige Zehner Tausend Euro kostete. Da die Lernfähigkeit unserer Bürgermeisterschaft jedoch relativ gering ist, wurde diese Neupflanzung nun gewaltsam entfernt und direkt neben der Autobahn ist die Erde vollständig durchwühlt und also unbegehbar.

Da meine Mutter noch immer Kontakt zur Autobahnmeisterei hat kann sie mir berichten, dass hier ein Standstreifen entstehen soll, die Autobahn wird um gut zehn Meter verbreitert.
Also alles für die Autofahrer! Ich finde es verdammt dreist mit welchem Einsatz diese undankbaren PKW-Konsumenten unterstützt werden. Für ein Bauvorhaben werden mal schnell massive Entgrünungsprojekte durchgeführt, aber Renaturierung oder Sicherstellung natürlicher Landschaftsteile benötigt stets einen Jahre dauernden Papierkrieg mit einem guten Dutzend Ämtern und Behörden.

Der Clou ist aber, dass sich der Baubeginn bis Ende 2008 hinziehen kann. So lange schauen wir also auf die kahle Böschung. Ich bin sauer!

 

=> 7.3.2007

Dienstag

6.2.2007

SKL (9)

"Hier ist Frau Müller von der SKL. Ihr Betrag wurde zurückgebucht, war ihnen das zu früh, wollen wir ihren Einsatz vielleicht reduzieren?"
Nein Danke, rufen sie mich ruhig im Herbst wieder an. Einen schönen Tag noch. Danke.
Ich schätze, die bin ich erst einmal los.

Fazit: Ich habe einige Forenberichte über das Abwimmeln lästiger SKL-Telefonate gelesen und offensichtlich lassen die das Opfer nicht in Ruhe bis endlich ein Los gekauft wurde.
Daher mein Tipp an alle Belästigten: Ausnahmsweise mal ein bisschen lügen (Ja, ich weiß, schlechtes Karma. Aber ich bin ja sonst ein komplett ehrlicher Mensch und kann mir eine kleine Schwindelei pro Quartal erlauben.), ansagen, dass man schon ein Los besitzt und sich Glück wünschen lassen. Das spart unheimlich Nerven und Zeit.

 

=> 7.2.2007

Montag

5.2.2007

SKL (8)

Buchung und Rückbuchung. Alles wie gehabt.

 

=> 6.2.2007

 

=> 15.1.2007

Freitag

12.1.2007

SKL (7)

Ich erhalte einen Brief von Glöckle, ein diesmal wesentlich dickerer Umschlag mit irgendwelchen SKL-Gewinnbescheinigungen. [Hä, Glöckle???]

 

=> 13.1.2007

Montag

8.1.2007

SKL (6)

"Hallo, hier ist die SKL, wir würden gern ihre Kontodaten prüfen."
Ich versuche nochmals den Falsche-Daten-Trick, aber leider sind diese Informationen offen und sie sieht sofort, dass ich nicht die Wahrheit sage. Übrigens kein Wort über die Rückbuchung. Nochmal richtige Kontodaten und Danke und Tschüß.

 

=> 12.1.2007

Freitag

5.1.2007

SKL (5)

Ein Brief mit Weisheit (im Briefkopf), der mich darüber informiert, dass meine Gewinnberechtigung derzeit fatalerweise nicht gesichert sei.

 

=> 8.1.2007

Mittwoch

3.1.2007

SKL (4)

Der Betrag wurde abgebucht (51,56 Euro) und seitens der Sparkasse meinen Anweisungen gemäß zurückgebucht. [HäHäHä]

 

Seitenanfang           => 5.1.2007

Tagebuch


Ich wähle keine Spiele-Killer

FolkAlley